Zickenumpa

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Zickipedia

Zappe – Musikrichtung, die ausschließlich in Booßen, einem Vorort von Frankfurt (Oder), gespielt wurde. Es handelt sich dabei um eine Vorform der Polka und den einzigen Tanz im Einvierteltakt. Getanzt wird noch ganz ohne Wechselschritt.  Traditionell wurde die Zappe von den Anhängern der Zickokratie bei feierlichen Anlässen gespielt. In den letzten Jahren ging der Begriff allerdings beinahe verloren und wird heute nur noch in Zusammenhang mit allgemeiner Dunkelheit verwandt. (Siehe Zappenduster)

Zappenduster – (1) Sehr dunkle Dunkelheit. (2) Eigentlich im Dustern (der Dunkelheit) zappen. Dies war nötig, da der booßener Tanzsaal bis weit ins Einundzwanzigste Jahrhundert ohne Stromanschluß blieb und man für eine alternative Beleuchtung keine finanziellen Mittel aufbringen konnte.

Zickenpuma – Das inzwischen beinahe ausgestorbene Tier, ist ein naher Verwandter des Iltis. Der natürliche Lebensraum, des nachtaktiven Zickenpumas ist der Umkleideraum (Backstageraum) von praktizierenden Musikern. Da er bei ihnen auch als Delikatesse gilt, kommt das Tier nur selten aus seinem Versteck. Wie alle Marder haben auch Zickenpumas Analdrüsen, die ein stark riechendes Sekret absondern, das zur Reviermarkierung und zur Feindabwehr dient. So entsteht der typische Geruch, den man im Grunde hinter jeder Bühne finden kann. Als Nahrung dient den Tieren praktisch alles, was ein Musiker fallen lässt oder vergisst.

Zickenumpa – Musikrichtung bestehend aus Klezmer, Ska, Funk, Reggae, Polka, Balkan Beats, Jazz. Wird traditionell im Osten der Bundesrepublik Deutschland gespielt. Als Ursprungsort konnte nach intensiver Forschung durch Doktor Hah der Großraum Frankfurt (Oder) lokalisiert werden. Einziger Vertreter des Zickenumpa ist die Kapelle „La Marche“.

Zickenumpa – Musik oder Lärm – Erste Veröffentlichung zur Lamarchologie in Form eines Essays von Professor Doktor Klaus Sibelius van Fraaten Hah. In der Niederschrift von 1947 wird Zickenumpa erstmalig in Zusammenhang mit Musik gebracht.

Zickenumpa – Scheißndreck, sowas hab ich ja noch nie gehört – Standardwerk der Lamarchologie von Professor Doktor Klaus Sibelius van Fraaten Hah. Das 1951 erschienene Buch legte nicht nur den Grundstein zur intensiven La-Marche-Forschung, es prägte auch Begriffe wie Berndten, Muckerstarre oder Notkiste, die inzwischen in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen und seit 2007 auch im „Duden – Die deutsche Rechtschreibung“ zu finden sind.

Zickipedia – Befangene Enzicklopädie für Themen mit Bezug zur Band „La Marche“.

Zickokratie – Eine dem Tierreich abgeschaute Staatsform, die davon ausgeht, dass man wichtige Entscheidungen durch ständiges Meckern und Kauen von Grashalmen erzwingen kann. Entstanden ist die Zickokratie um 1800 in der Stadt Seelow im Oderbruch. Nach einem kurzen Aufschwung um 1848/49 ließ das Interesse daran stark nach, so dass es heute keine bekannten Zickokraten mehr gibt.

Zickokraten – Anhänger der Zickokratie. Als äußeres Erkennungszeichen trugen die Anhänger der Idee spitzzulaufenden Kinnbärte und schwarze Hüte.

Zicktube – Virtuelles Kleinkino für Freunde des Zickenumpa. (Link)

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